Mitwirkende

Ludwig Wicki

Ludwig Wicki

Aufgewachsen im Kanton Luzern studierte Ludwig Wicki zunächst Posaune und Dirigieren an den Konservatorien Luzern und Bern. Danach führten ihn Dirigierstudien nach Dresden zu Kreuzkantor Martin Flämig und nach Pescara zu Donato Renzetti. Im Bereich Historische Aufführungspraxis hat er unter anderen zusammengearbeitet mit P. Roman Bannwart, Andrew Parrott und Nikolaus Harnoncourt.

Seit 1998 ist Ludwig Wicki Stiftskapellmeister an der Hofkirche Luzern sowie künstlerischer Leiter des 21st Century Symphony Orchestra. Zudem ist er seit 2004 Dozent für Dirigieren an der Hochschule der Künste in Bern.

Im Jahre 2007 wurde Ludwig Wicki mit dem Anerkennungspreis der Stadt Luzern ausgezeichnet.

Neben seiner Tätigkeit als Stiftskapellmeister, wo er mit seinen Chören insbesondere auch die Alte Musik pflegt, hat sich Ludwig Wicki in den vergangenen Jahren mit dem von ihm gegründeten 21st Century Symphony Orchestra & Chorus einen Namen über die Grenzen Europas gemacht. Zudem ist er weltweit ein gefragter Dirigent und hat unter anderen die Münchner Philharmoniker, das Royal Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das London Philharmonic Orchestra, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orchestre National de Lyon, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Symphony Orchestra und das Sidney Symphony Orchestra dirigiert.


Posaune

Il Dolcimelo/Chor/Musiker

Il Dolcimelo hat sich der historischen Aufführungspraxis der Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock verschrieben. Nur mit den Musikinstrumenten aus der entsprechenden Epoche erlangt diese Musik ihr wahres Klangbild und ihre differenzierten Ausdruckswerte. Lassen Sie sich von Il Dolcimelo an einem Konzert in die Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts entführen. Erleben Sie diese sinnliche Musik aus dem Geist vergangener Zeiten und entdecken Sie, was diese Musik über das Hier und Jetzt auszudrücken weiss.

Das Ensemble Il Dolcimelo besteht durchwegs aus Spezialisten für die Aufführung von Alter Musik mit historischen Instrumenten und zeitgemässer Gesangstechnik. Die Besetzung wird jeweils dem entsprechenden Konzertprogramm angepasst und kann fünf bis vierzig Musikerinnen und Musiker umfassen.

Timpani

Der Chor «Cappella der Hofkirche Luzern»

Die «Cappella» ist der Kammerchor der Hofkirche Luzern. Seine Mitglieder rekrutieren sich aus dem Stiftschor der Hofkirche sowie extern beigezogenen erfahrenen Sängerinnen und Sängern. Die Literatur umfasst die gesamte geistliche Musik von der Gregorianik bis zur Moderne, vom schlanken A-cappella-Gesang bis zur konzertanten Messe mit Orchester. Der Chor wird von Stiftskapellmeister Ludwig Wicki geleitet. www.hofchoere-luzern.ch

Timpani
Therese Bruggisser-Lanker

Therese Bruggisser-Lanker

Therese Bruggisser-Lanker studierte Musikwissenschaft, Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bern. 1999 Promotion. 2008 Habilitation an der Universität Bern. 2011 Habilitation an der Universität Zürich.

Lehrtätigkeiten führten sie an die Musikakademie St. Gallen und an die Universitäten Bern, Zürich, Fribourg und Konstanz. Von 2002 bis 2012 war Therese Bruggisser-Lanker zudem Präsidentin der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft. Heute arbeitet sie als Titularprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Zürich.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Musik des Mittelalters und der Renaissance im Rahmen einer interdisziplinär ausgerichteten Kulturwissenschaft, Gregorianik, Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts sowie Mittelalter-Rezeption vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Publikationsliste siehe www.musik.uzh.ch.


Timpani

Komponisten

Im Schütz-Zyklus entstehen eine Reihe von Auftragskompositionen, welche einen zeitgenössischen Blick auf das Werk von Heinrich Schütz werfen.

Der erste Kompositionsauftrag wurde an den bekannten Schweizer Komponisten Cyrill Schürch vergeben, der mit seinem «Vide homo, quae pro te patior» (Sieh‘ Mensch, was ich für dich leide) einen zur Passion hinführenden lateinischen Text wunderbar in Musik gesetzt hat. Die Uraufführung dieses Chorwerks findet zusammen mit der Aufführung der Johannespassion von Heinrich Schütz am Samstag, 24. März 2018 um 20.00 Uhr in der Kirche St. Oswald in Zug statt. Weitere Konzerte: am 25. März in Alt St. Johann (SG) und am Karfreitag, 30. März 2018 in der Hofkirche Luzern.


Cyrill Schürch

Cyrill Schürch

Cyrill Schürch wurde 1974 in Luzern geboren. Nach privatem Klavierunterricht bei Konstantin Scherbakov studierte er Klavier und Komposition an der University of Houston (USA) bei Nancy Weems und Robert Nelson. Weitere prägende Kompositionsstudien mit David Del Tredici führten ihn ans Graduate Center nach New York und später promovierte er am Londoner King’s Collegebei Robert Keeley, Silvina Milstein und George Benjamin. 

Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten als Komponist und Pianist ist er seit Herbst 2014 Prorektor der Musikschule Zug mit einem Lehrauftrag für Klavier, Musiktheorie und Komposition. Er ist Mitglied des künstlerischen Beirats des Europäischen Jugendchor Festivals Basel und lebt mit seiner Familie in Zürich. Neben zahlreichen Preisen bei verschiedenen Kompositionswettbewerben erhält er regelmässig Beiträge von Organisationen und Kompositionsaufträge von Orchestern und Ensembles. 

Der Werkkatalog von Cyrill Schürch umfasst über 50 Kompositionen und reicht von Orchester-, Chor-, Kammer- und Vokalmusik bin hin zu Solostücken und Klanginstallationen.
Weitere Informationen: www.cschurch.net


IL DOCIMELO

KONTAKT

Musikalische Leitung:
Ludwig Wicki

Musikwissenschaftliche Leitung:
Therese Bruggisser-Lanker

Geschäftsführung:
Christoph Bruggisser

Vermittlung, Veranstaltungen:
Julia Bachmann